Effectuation als Innovationsmethode

11. Mai 2020
17:00 - 19:30

Die meisten unserer Denk- und Entscheidungsgewohnheiten basieren darauf, Prognosen über die Zukunft zu machen . Wir definieren Ziele und leiten daraus Pläne ab und operationalisieren diese dann in Projekten. Das funktionierte bisher eigentlich ganz ausgezeichnet. Etwaige Unsicherheiten oder Risiken konnte man modellieren, durch Forschung reduzieren oder ganz schlicht managen. Die aktuelle Situation bringt aber dummerweise Ungewissheit mit sich, die etwas fundamental anderes ist, als Unsicherheit oder Risiko. Herkömmliche Ansätze scheitern hier. Umso wichtiger ist es, sich mit methodisch gut erforschten Innovationsansätzen zu beschäftigen und diese zu üben.

Effectuation ist ein solcher Innovationsansatz, der in Zeiten der Ungewissheit gut funktioniert.

Referent:

Matthias Brucke

Matthias Brucke

Gründer und Gesellschafter von embeteco

Matthias Brucke ist Techie der ersten Stunde, Netzwerker und Unternehmer. Er beschäftigt sich seit 1982 mit Informationstechnologie und dem Internet und hat 15 Jahre in Führungspositionen in der Forschung gearbeitet. Seine Themen sind Innovationsmanagement und Digitale Transformation auf der technologischen Basis von Cyber Physischen Systemen / Internet of Things in Anwendungen wie Industrie 4.0 oder Smart Cities. Seine besondere Stärke ist, neben dem tiefen Verständnis von Technologie die gute Vernetzung mit klugen Menschen in den unterschiedlichsten Fachgebieten. Er ist Dozent, Gutachter für verschiedene deutsche und europäische Förderprogramme und in verschiedenen Verbänden und Organisationen aktiv. Aktuell engagiert er sich in folgenden Gremien:
- Leitung der Expertengruppe Smart Cities / Smart Regions im Nationalen Digitalgipfel
- Vorstandsmitglied Gaia-X Domäne Smart Cities / Smart Regions
- Vorstandsmitglied BITKOM AK Smart Cities / Smart Regions 
- Leitung der Fachgruppe Innovationsmanagement im Maritimen Cluster Norddeutschland